Arrivato nell‘ Italianitá

Von Klobenstein nach Bronzolo (26 km)

Guckt euch die Route an: 1200 Höhenmeter aus unbeschwert deutschsprachigen Ferienwelten steil runter durch nadelduftenden Wald, heiße Weinberge und kühlende Shoppingsrkaden, Ötzi die Referenz als Wanderkumpan erwiesen (sehr empfehlenswerte Ausstellung in Bozen), dann 12 weitere km bei 37″ entlang der belebten Ausfallstraße und durch die Apfelplantagen. Jetzt zwischen rein italienischen Geburtstagsfeiern fern jeglicher Ferienparaphenalia, von der Hitze abgesehen, in der Pizzeria des Ortes gelandet. Perfetto, keiner spricht mehr richtig deutsch!
Sono veramente stanco adesso…

Aufgeschnappt am Rande auf der Trinker-Terrasse nachts bei immer noch 27″:
„la cosa é la cosa“ – es is‘ so wie es Is‘! Gruß an Steffi’s Schlemmerbistro-Crew. Filosofie is‘ überall, nicht nur auf NDR2. Merkt man besonders, wenn man am Ritten die Dr.(soviel Zeit muss sein)-Sigmund-Freud-Promenade langgelaufen ist, so wie ich heute die erste Stunde. Analyse ist aber eigentlich permanent auf dem Weg. Promenade sowieso…

Was er wohl so gedacht hat auf seinem kalten Weg über den Gletscher vor über 5000 Jahren? Mit ihm hätte ich mich gerne über Wege und Ziele unterhalten.

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Morgen die Etsch runter weiter Richtung Trento

(Noch ein Wanderschaufel-Quiz: ich LIEBE das Wort Italianitá. Schwer zu übersetzen, es geht um das italienisch sein an sich. Aber wird es groß geschrieben? Firmen Linguisten sei hier eine Pizza eurer Wahl nach des Wanderers Rückkehr versprochen!)