Von Marloffstein nach Diepersdorf (32 km)
Der Anfang am reich gedeckten Frühstückstisch meines Freundes Thomas, nochmals meinen herzlichen Dank für die Herberge mit köstlichster Bespeisung. Das Ende im Gasthaus Grüner Baum über der Küche, wo MAL WIEDER SCHNITZEL GEKLOPFT werden, danke auch hier wieder für diesen unvergesslichen und fortwährenden Wirtshaus-Sound.
Davor der Tag mit langen Schotterwege (supi!) durch den Staatsforst und Kammquerungen über triefnasse Wiesen mit Seitenwindregen übelster Sorte. Immer wieder schnell ins nächste Kaff, gewittrige Schauer abwettern, Kaffee trinken. Erfreulicher Weise genügend Dörflein hier in Bayern, auch die sehr gut zu hiesigem Mundartgebrauch passenden Imperativ-Ortschaften wie ‚Lauf‘, ‚Schwaig‘ oder – mein Favorit – ‚Winn‘!
Der Rest außer ziemlicher körperlicher Müdigkeit nicht spektakulär, mein Gehapparat ist aber stabilisiert und bekommt die jetzigen Strecken ganz gut hin.
Morgen weiter nach Postbauer-Heng (aber nur, weil der Name so klasse ist und ich allein deshalb schon meine ganze Planungsphase lang dort unbedingt Station machen wollte)
Ihh, Regen von der Seite ist ja fies!
Habe auf einem Pass in den Rockies 2 Frauen mit Fahrrädern im Schneegestöber getroffen und dachte: Hut ab! Aber mein Bruder, hinter den sieben Meeren, ist mindestens genau so tough wie ihr!!!