Kein Zurück mehr

Mitte April geht es los. Mit Rucksack, mit Walking Sticks, mit Muffensausen und mit dem unbedingten Wunsch, einen bestimmten Menschen auf dem Weg zu treffen: Mich selbst. Dafür will ich aus dem Haus gehen. Hier aus meiner eigenen Tür. Nicht erst nach Spanien, Indien oder nach Griechenland fliegen, nein: Los geht es da, wo ich bin und ankommen tue ich dort, wo ich lande.

Venedig wäre optimal, München quasi ein Minimum – aber vielleicht schafffe ich es ja auch nur bis zum Rennsteig. Nur eines steht fest: Das Ende der Reise. Am 28.6. muss ich wieder in Hamburg sein, meine große Tochter hat dann Abi-Ball. Und da darf ich auf keinen Fall fehlen. Geht einfach nicht. Will ich auch nicht. Was danach kommt ist noch nicht klar. Muss es auch nicht sein, jetzt noch nicht. Wichtig ist das Losgehen, nicht das Ankommen.

Aber traue ich mich wirklich?

4 thoughts on Kein Zurück mehr

  1. Lieber Schaufel,
    würdest Du für die Giftschonung, deren Redaktion ich z.Zt. leite, Tagebuch schreiben.
    Redaktionsschluss ist der 30.6. – Würde mich und die vielen anderen, die Dich kennen, freuen. Schließlich ist Holzach schuld an dem Weg zum Hin. Grüße an die Füße

    • Hej Clemi,
      fühle sich die Giftschonung frei, sich meine Worte zu bedienen. Allerdings weiß ich heute noch nicht, was ich tatsächlich auf das Papier beziehungsweise den iPad bringen werde. Insofern: abwarten und los wandern. Wenn’s gut läuft kommen die Worte von selbst. Stay tuned!

      So long, Stefan

Leave a Reply